Meine Kulanzanfrage für VW Tiguan vom November 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich gleich anfange meinen Frust abzulassen möchte ich Sie bitten mir eine persönliche Frage zu beantworten. Stellen Sie sich bitte vor, Sie kaufen ein nagelneues Auto mit einem Listenpreis von über 38.000 Euro bei einem renommierten deutschen Hersteller. Sie fahren im Jahr moderate 10.000 Kilometer. Sämtliche Kundendienste lassen Sie natürlich bei einem Hersteller-zertifiziertem Händler machen. Ab wann erwarten Sie einen kapitalen Motorschaden?

Möchten Sie meine Antwort auf diese Frage hören? Aufgrund der Laufleistung würde ich frühestens in 15 Jahren mit sowas rechnen. Allerdings sollte in der heutigen Zeit überhaupt kein Motorschaden mehr auftreten. Doch VW überrascht mich immer wieder. Und ich hätte es wissen sollen. Ich hätte auf mein Innerstes hören sollen nach dem Spaß den ich bereits mit einem neuen Passat bei hatte. Ich hätte auf meinen Freund hören sollen, der bei VW geschafft hat und mir von diesem Typ abgeraten hatte. Ich hätte NICHT auf den Verkäufer hören soll, der meinte, dass die Probleme mit dem Motortyp der Vergangenheit angehören. Es war anscheinend der größte Fehler, der mir je bei einem Autokauf passiert ist. Denn ich hatte es trotzdem getan, mir einen VW Tiguan 1,4 TSI mit umweltfreundlicher BlueMotion Technolgie und nahezu allem Schnickschnack zu bestellen.

Warum ich das dennoch tat obwohl ich aufgrund meines Vorgängerautos, einen VW Passat welchen ich als Jahreswagen gekauft habe, mehr als gewarnt hätte sein müssen? (Man stelle sich diese Horrorgeschichten vor, mit über 30 Werkstattaufenthalten und 4 Abschleppungen innerhalb von 4 Jahren) Diese Frage stelle ich nicht nur mir in seit den letzten Tagen und einer Hiobsbotschaft nach der nächsten!!!

Es gab doch eigentlich mehrere Gründe. Zum einem gefielen mir bislang die Autos, welche VW baut. Deswegen bin ich von BMW umgestiegen! Des Weiteren tat meine Werkstatt bislang alles um mich zufrieden zu stellen. Und ausschlaggebend war VW selbst, die trotz der Miesere mit dem Passat sich oftmals sehr kulant zeigte um mich letztendlich als Kunden zu halten.

Dass man mit einem drei Jahre alten Auto mit 30.000 km nicht durch den TÜV kommt, ist schon ein Armutszeugnis. Da es sich um einen qualitativen Mangel bei einer Feder handelte, ist eigenartig bei Ihrem Qualitätsversprechen. Bis dahin lief das Auto nämlich problemlos.

Aber der absolute Knaller ist, dass nach läppischen 50.000 km der Motor verreckt!!! Wie kann das sein? Selten bin ich mal Vollgas gefahren, was bei vorwiegend Stadt-und Landverkehr kaum möglich ist. Außerdem war der Benzinverbrauch eh schon 50% höher als die Werksangaben und ich wollte nicht noch mehr durch die Luft blasen als nötig. Zumal sich der Motorschaden auch nicht angekündigt hatte. Einzig und allein das der Motor im Standgas unrund und der Wagen im Anzug teils schlechter lief , veranlasste mich einen Monat nach dem letzten offiziellen Kundendienst erneut die Werkstatt aufzusuchen.

Die Diagnose „Motorschaden“ hat mich fast vom Stuhl gehauen. Meine Werkstatt faselte irgendwas von 8.000 Euro Schaden!!! Aber VW zeigt sich kulant, so dass ich nur noch auf 2.700 Euro sitzenbleibe. Bitte was??? Zum einem könnte man das fast als Schuldeingeständnis werten, da es ja anscheinend bekannte Fehler zu Motorschäden an TSI-Motoren gibt. (Das Internet ist ja voll davon). Als mich meine Werkstatt heute morgen erneut angerufen hat und meinte, es gäbe noch ein Problem, bin ich fast explodiert! Der Turbolader ist defekt! Weiterer Schaden: 1.400 Euro!!! Und wahrscheinlich war der Turbolader schuld an dem Motorschaden. Wie kann sowas sein? Na ja, anscheinend ist das alles andere als ein Einzelfall. Auch hier findet der gemeine Leser darüber viele Meldungen im Internet, egal ob es sich hier im einen VW, Seat oder Skoda handelt. Ich bin da nicht allein.

Mal ganz davon abgesehen, dass der „neue“ Motor alles andere als Neu ist, sondern ein regenerierter Motor, welche bereits ab 3.500 Euro mit 2 Jahren Garantie gehandelt werden. Ebenso der Turbolader, welche der Endkunde im freien Handel schon ab 350 Euro erwerben kann. Ich fühle mich dann schon ein wenig auf den Arm genommen, wenn dann „großzügig“ 70% auf die Materialkosten angeboten werden.

VW hat neben einem Imageproblem anscheinend auch ein riesiges Qualitätsproblem! Ich meine, dass VW die Behörden mit gefälschten Abgaswerten belügt ist das Eine. Das ist auch etwas, was mich nicht wirklich tangiert. Politiker belügen uns genausooft. Nur was mich jetzt massiv ärgert, dass sicher wieder ein Cent-Artikel Schuld an einen riesigen Schaden für den einzelnen Endkunden ist.

Auf Teufel komm raus muss VW wachsen um ganz schnell die Nummer 1 auf der Welt zu werden. Da muss natürlich an jedem Teil gespart werden. Und ganz ehrlich, ich sehe das nicht ein, auf diesem Schaden sitzen zu bleiben.

Ich hatte VW schon einmal die Chance gegeben, einen Kunden zu halten. Und ich bereue schon meinem Vater von einem Tiguan überzeugt zu haben. (er kam übrigens auch von BMW) Ich möchte Sie daher dringlichst bitten, den Schaden komplett zu übernehmen, da es einfach nicht sein kann, dass bei diesem Fahrzeugalter und dieser Laufleistung solch ein kapitaler Schaden auftritt. Unabhängig davon, dass die Garantie abgelaufen ist.

Nur eine positive Antwort kann mich und meine Familie irgendwie überzeugen, nochmals einen Wagen bei VW zu kaufen. Ich bitte daher um schnellstmögliche Antwort und zwar bevor die Rechnung aus meiner Werkstatt kommt.

Sie können mich auch gerne telefonisch unter 0151/xxxxxxxx kontaktieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

16 Gedanken zu “Meine Kulanzanfrage für VW Tiguan vom November 2015

  1. Hallo, mit großem Interesse habe ich Ihre Zeilen verfolgt. Bei mir ist es fast genau so! Mein Tiguan
    ist allerdings 6 Jahre alt. Km-Stand im Moment ca. 26.000.-Kundendienst bei Km-Stand ca. 22.000 Km im März 16. Nun war es zuerst so, daß die Öllampe im Display war ( Öl nachgefüllt) dann ECP- Auto ruppelte. Dann in VW-Werkstätte, Resulat- der 3.te Zylinder hatte keine Kompression, ebenso wurde ein Kolbenfresser festgestellt. Instandsetzungkosten hierfür ca. EURO 8.ooo.–. In meinem Fall gleicht sich Ihr Bericht bis ins Detail. Nun kommt allerdings noch hinzu, dass die ersten 3 Jahre der Kundendienst in einer VW-Werkstätte gemacht wurde. Die restlichen Jahre in einer rennomierten KFZ-Werkstätte gemacht wurde. Das Auto ist nun in der Werkstätte und ich muss mich überraschen lassen – wie hoch der Preis ist. Schade ist nur, ich sitzte unverschuldet im Rollstuhl und kann durch den höheren Sitz besser einsteigen.

    1. Das tut mir leid. Ich hoffe, dass VW sich wenigstens etwas auf Sie zubewegt. Ist schon traurig was die Qualität bei einem Weltkonzern betrifft.

    1. Für mich stellt sich solch eine Frage gar nicht mehr. Egal ob VW im Zuge des Betrugsskandals die Qualität ihrer Möhren im Griff hat. Allein die Tatsache, wie VW mit seinen Kunden umgeht im Falle eines offensichtlichen Qualitätsmangels ist für mich und für viele anderen in der Umfrage unter aller Sau. Bei solch einem Hersteller kaufe ich nach solch einer Erfahrung mit Sicherheit nie wieder. Dass mal ein Teil kaputt gehen kann, kommt sicherlich auch bei anderen Hersteller vor. Nur wie ich dann mit meinen Kunden umgehe, da unterscheiden sich dann die Hersteller. Und VW ist und war lange Zeit zu sehr auf dem hohen Roß. „Auch andere Mütter haben schöne Töchter!“

  2. Wann ein Traum zum Albtraum!!!???

    Mit dem Kauf eines VW Tiguan wollten wir uns nach dem Eintritt ins Rentenalter im Frühjahr 2013 ein solides, zuverlässiges und vor allem umweltfreundliches Fahrzeug zulegen, was wir dann leider auch taten.

    Um uns einen ordnungsgemäßen Service zu sichern, wählten wir eine renomierte VW-Werkstatt für unseren Service aus.
    Wir hofften, mit diesem Kauf einen ruhigen sorgenfreien Lebensabend zu verbringen. Leider war dies ein Trugschluss.
    Angefangen von der Abgasmanipulation, die das Auto im Wiederverkaufswert ins Bodenlose fallen läßt, bis hin zu den bis heute noch nicht bekannten Entscheidungen der Politik, die auch zur Planungsunsicherheit beiträgt, wie viel Steuern wir in Zukunft bezahlen müssen.
    Qualitätsmäßig ist der VW Tiguan auch nicht der große Renner, denn bereits nach 50.000 ausschließlich auf Autobahnen gefahrenen Kilometern hatten wir bei der Inspektion einen Federbruch zu verzeichnen, dessen Reparatur mit 500 Euro zu Buche schlägt. Die Anfrage nach Kulanzleistung auf Basis von lückenlos durchgeführten Inspektionen in einer Fachwerkstatt wurde abschlägig beschieden. Auch wurde uns von der Werkstatt gesagt, dass hierzu keine größen Fehlermeldungen bekannt seien. Nachdem wir daraufhin „Google“ mit dem Suchbegriff „Tiguan Federbruch“ bemüht hatten, kam das große Erwachen und wir mussten feststellen, dass wir uns die Liste der Betroffenen einreihen konnten. Auf dieser Webseite konnten wir erfahren, dass VW vereinzelt Kulanzleistungen zugestanden hat. Mit diesem Wissen sind wir erneut in die VW Werkstatt gefahren und haben dort erneut um Kulanz gebeten.
    Dort teilte man uns mit, dass wir uns direkt an VW wenden sollten.
    Da fragt man sich natürlich, wozu man eine VW-Vertragswerkstatt für Service-Leistungen auswählt, wenn einem dort nicht geholfen wird. In einer freien Werkstatt, deren Lohnkosten nur etwas mehr als die Hälfte betragen, bekommt man mehr Unterstützung in diesen Angelegenheiten.
    Für uns steht nach diesen Erfahrungen fest, dass wir keine Fachwerkstatt von VW mehr aufsuchen werden, sondern Werkstätten wie ATU, mit denen wir imemr gute Erfahrungen mit anderen Autos gemacht haben.

    Hans-Peter Rieche, Nordhausen

  3. Mein VW Tiguan 1,4 l hatte 2013 einen Motorschaden mit ca. 4000,– EUR den VW gnädigerweise mit 50% bezahlte. Jetzt aktuell ist der Turbolader, der Kat und die Lambdasondern und diverser Schnickschnack im Motörchen defekt. Schaden 4500,– EUR. VW bezahlt nichts. Und das bei einem Fahrzeug mit 64000 km. Fazit mein 1. und sicher letzter VW!!!!!!!!!!!

  4. Motorschaden bei 53690 km auf Grund des Steuerkettenproblems bei 1,2 TSI Golf 6 plus.Kulanz 0 .Bin Studentin und habe nun 4100 Euro am Arsch für nichts und wieder nichts.Danke VW für nichts!

  5. Hallo,ich war im Juni 2017 mit meinem Tiguan 2.0 TDI bei der Hauptuntersuchung. Das Fahrzeug ist fünf Jahre alt und hat erst 61000 km gelaufen. Der Prüfer hat sich auffällig intensiv die hinteren Federn angesehen und schließlich ein Stück der durchgerosteten rechten Feder herausgezogen. „Das ist ja nicht so selten“ war seine Aussage…..
    „Schwere Mängel, Wiedervorführungl“ stand auf dem Prüfbericht.
    Auf Nachfrage in meiner VW-Werkstatt teilte man mir mit, die Feder sei ein Verschleißteil und einen Kulanzantrag brauche man erst garnicht zu stellen.
    Auch nach dem ganzen Umgang mit Kunden bzgl. der Betrugssoftware und den anschließenden Reparaturen des Abgasrückführungsventils ist der Tiguan mein letzter VW. Für 42000 Euro gibt es auch woanders als bei VW schöne Autos.

  6. Hallo, irgendwie kenne ich das alles was hier geschrieben steht. Ich bin der Meinung, dass VW die Technik der 1,4 tsi-Motoren mit Doppelaufladung nicht beherrscht und dieses sich und den Kunden ggü. nicht eingeseht. Das erste Problem war ein VW Tiguan Bj. 2008 bei welchem zwischen 60-70 tkm die Steuerkette, die vier Einspritzdüsen, der Turbolader und der Katalysator nach und nach den Geist aufgaben. Kulanz im 6. Lebensjahr des Fahrzeuges zwischen 50 Prozent und 75 Prozent. Je nachdem was teurer war Arbeitsleistung oder Material die höheren Prozente. Nun habe ich den Fehler gemacht und meinem Nachwuchs zum Kauf eines Scirocco 1,4 TSI zugeraten, da ich der Meinung war, die zweite Generation der Steuerkette würde bis zum Ende des Motorlebens durchhalten. Weit gefehlt. Da bei niedrigen Drehzahlen, bei 98 tkm, die Motorkontrollleuche mehrmals aufblinkte, Leistung fehlte und der Ölverbrauch stark anstieg, ging das Fahrzeug in die VW-Werkstatt meines Vertrauens. Diagnose: Steuerkette ersetzen (es gibt mittlerweise die 3. Generation davon), Zylinder 2 und 3 zu geringe Kompression, Verdacht Risse in den Kolbenschäften evtl. sogar Materialsbrüche. Zu erwartende Reparaturkosten ca. 3600 €. Ersatz aller vier Kolben und Pleuel, neue Steuerkette, neuer Nockenwellenversteller. Das trat dann auch wie angedroht ein. Auf Kulanz oder Sonderkulanzregelung machte mir der Servicemitarbeiter wenig Hoffnung, da das gebraucht gekaufte Fahrzeug durch den freien Händler , vor Verkauf, einer turnusmäßigen Inspektion unterzogen und das Serviceheft mit abgestempelt wurde. Ich hatte jetzt den Kundenservice von VW telefonisch gesprochen. Zu Kulanz oder Sonderkulanz äußerte man sich überhaupt nicht, was alles bedeuten kann. Ich werde jetzt einen schriftlichen Versuch unternehmen. Mal sehen was passiert. Hoffnung habe ich ehrlich gesagt nicht. Toll finde ich nur die webung von VW und das was am Ende für den Kunden übrigbleibt. Natürlich kann ich VW bei der zu erwartenden Klage- und Kostenwelle, wegen dem Dieselgate, verstehen. Áuch das Geld für horrende Abfindungen von Vorständen und Personalräten dringend gebraucht wird. Da muss man schon beim Kunden kleinlich sein und feilschen. So wie es jetzt aussieht war dies mein letzter VW für dieses Leben. Von Lada oder Dacia habe ich noch nicht solche Probleme gelesen, trotzdem sie nur ca. 1/3 eines VW Tiguan kosten. Ist schon erstaunlich wie wenig der angeblich weltgrößte Autobauer technisch drauf hat.

  7. Wenn ich dies alles lese könnte ich ab… Genau die gleichen Probleme haben wir auch 😣 Bei 60000 km Motorschaden VW hat einen Teil übernommen , Federn durchgerostet bei 61000 km , bei 70000 km Motorrelais und jetzt bei 76000 km turbolader mir spricht der A…. und in der Werkstatt deines Vertrauens kann man uns nur entgegen kommen wenn wir einen Neuen VW kaufen 😂lieber kauf ich mir ein Pferd

  8. Nun hat’s mich auch erwischt – ohne Vorwarnung – ohne Anzeichen – ohne Wissen !!! Und dies nachdem ich letztes Jahr meinen VW Tiguan 2.0 für CHF 11’000.00 aus dem Leasing ausgekauft habe und für die MFK bereits CHF 2’500.00 bezahlt habe – nichts zu reden von all den teuren Services etc. die ich alle gemacht habe. Der Garage meines Vertrauens habe ich immer gesagt, dass ich viel zu viel Öl brauche: 1L auf 1’000 KM. Die Antwort: Das ist normal beim Tiguan. und nun? Vollschaden! Nun heisst es, beim 2.0 war das bisher nicht bekannt. Der neue Rumpfmotor kostet mind. CHF 9’000.00 – Das war definitiv mein letztes Fahrzeug aus diesem Haus.

  9. Worum es wirklich geht:

    Heute, 7.2.2018:
    Volkswagen (VW) St. AktieWKN: 766400 / ISIN: DE0007664005
    169,50EUR +3,30EUR +1,99%

    Solange der Kurs steigt und VW von einem zum nächsten Umsatzrekord fährt, solange sind private Jammereien über die Qualität ohne Belang. VW macht alles richtig.
    Sollten die Probleme mal in die Mainstreammedien gelangen, dann wird halt „lobbyiert“ oder es werden Marketingkampagnen durchgeführt.

    VW hat halt markenhörige Kunden.
    Habe im Bekanntenkreis selber solche Patienten, die erzählen mir im gleichen Satz ihre Probleme und Defekte an ihrem VW und wie toll das Auto doch ist.

  10. Habe mir gerade einen neuen VWPassat 1,8 TSI gekauft. Wenn er so hält wie mein alter 3B5 1,9 TDI
    Diesel will ich sehr zufrieden sein, da gehen noch Jahre hin und auch die Garantie.
    Ich hoffe jedoch, dass die Skandalnudeln sich mal irgendwann besinnen und wieder rüstige Autos bauen.

  11. Hallo Gemeinde,
    bis letzten Sommer bin ich 8 Jahre lang meinen Golf gefahren. In dieser Zeit hatte ich Null Probleme und war sehr zufrieden. Dann ging von jetzt auf gleich das Türschloss hinten rechts nicht mehr. Es half nur ein „sofortiger Austausch“ des Schlosses, da genau DIESES Schloss für den Schließmechanismus des kompletten Autos zuständig wäre. 😳 Teurer Spaß, aber was sollte ich machen? Das ganze musste ich natürlich auch in einer VW-Werkstatt durchführen lassen, da meine eigentliche Werkstatt nicht in der Lage war, die Tür zu öffnen. 🙁 Die Reparaturkosten beliefen sich auf 500 ver*ickte Euro!!! 🤬 Vier Wochen später wurden mein Auto und ich von einem Jee* übersehen. Mein Auto wurde nur 9 Jahre alt …
    In fester Überzeugung, mein VW Golf Kombi hat mir das Leben gerettet, bin ich ab zum VW-Händler und habe mir einen neuen treuen Begleiter ausgesucht. Golf 7, Kombi, ein Jahr alt, 27.000 km und genügend Spiegel für Madame! 🤩 Probefahrt: Super! Nehme ich ABER da stimmt was mit den Bremsen vorne nicht! Der Freundliche: Ist nur Flugrost; ist weg, wenn Sie den abholen. Okeyyyyyyyy …
    Eine Woche später hole ich ihn ab: Da stimmt doch noch immer was nicht mit den Bremsen? Und verdammt, ich brauche das Auto heute und habe 800km vor mir. Der Freundliche: Fahren Sie mal ruhig, das gibt sich. Okeyyyyyyyy …
    Hole meinen Mann ab, der das erste Mal im neuen Auto sitzt und mitfährt und was sagt er nach 500m? Da stimmt doch was mit den Bremsen nicht! Ach Schatzi, das gibt sich doch gleich …
    800km später stehe ich wieder bei VW und zwinge den Freundlichen zur Probefahrt. Er fährt 30m und fragt: Was haben Sie denn mit dem Auto gemacht? Die Bremsen sind im A*sch.
    Bitte waaaaas? Diskussionen hin und her und von wegen, ich hätte das Auto dann vor 3 Tagen so nicht abnehmen sollen und wer weiß denn schon, wie ich Auto fahren würde und ich könne jetzt keine Kulanz erwarten! Bitte waaaaas? Wie muss Frau denn fahren, das die Bremsen innerhalb von 3 Tagen für die Tonne sind? Aber diskutiert mal schön … so nicht. Ergebnis: Bremsen wurden komplett von VW kostenfrei erneuert – mit dem Hinweis des Freundlichen, dass dies eine absolute Ausnahme sei und er deswegen riesigen Ärger mit seinem Vorgesetzten gehabt hätte! Pffff…
    3.000 km später: Da stimmt doch was mit den Bremsen nicht? Ich flippe aaaaus! Zurück zum Freundlichen. Jo, Bremsen hinten im A*sch. Ich so: Jetzt erklären Sie mir mal, welche Lebenserwartung VW an seine Bremen hat? Der Freundliche: Also 45.000 – 60.000km sind da auf jedenfall drin! Ach so, sage ich …. und wieso brauchte mein VW bei 27.000km neue Vorderbremsen und jetzt bei 30.000km bereits neue Bremsen hinten? Jetzt kommt die Antwort des Freundlichen: Schuld sei ich, da ich das Auto immer alleine fahre. Würde ich es regelmäßig mit 5 Personen und einem vollen Kofferraum beladen, dann wäre das Auto gezwungen, seine hinteren Bremsen mehr zu nutzen! Und außerdem scheine ich ein merkwürdiges Fahrverhalten zu haben, wenn die Bremsen kaum genutzt würden! Bitte waaaaaaas? Kommen wir zu den Fakten: Preis? Der Freundliche: 560€ aber da ist dann auch schon der Stundenlohn dabei! Ach na dann …. soooo günstig!
    Ab zu meiner Werkstatt des Vertrauens; die will 220€. Jut, bringe Euch mein Auto nächste Woche. Hat dann auch nicht geklappt! Trotz der neusten Software und 48h langen Versuchen, waren sie nicht in der Lage in das Auto „softwaretechnisch“ reinzukommen um es nach dem Bremswechsel neu anzulernen (Hintergrund: elektr. Handbremse). Was sagt die 5km entfernte VW-Werkstatt dazu? Wir sind gerne behilflich – kostet pauschal 250€ – ohne, dass auch nur ein Mechaniker was dazu getan hätte. Bitte waaaaaaas? Neue Bremsen habe ich immer noch nicht und warte nun, was der Basiskulanz-Antrag bringt, auf den mich die VW-Zentrale hingewiesen hat (aber nicht der VW-Freundliche).
    Im Gegensatz zu Euren beschriebenen Erlebnissen, ist es bei mir wahrscheinlich noch eine Art „Kleinvieh“ aber ich habe Angst, dass sich die Vorahnung meines Mannes (… irgendwie denke ich, wir werden keine Freude an dem Auto haben), bewahrheitet.

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